Das ÖHTB

Das Österreichische Hilfswerk für Taubblinde und hochgradig Hör- und Sehbehinderte (ÖHTB) wurde 1981 von Eltern taubblinder Kinder gegründet. Einige Jahre später erweiterte es seine Tätigkeitsfelder und wurde als Organisation der Behindertenarbeit in Wien aktiv.

Das ÖHTB ist ein gemeinnütziger Verein, der sich die Beratung und Betreuung  von Menschen mit Behinderung zur Aufgabe gemacht hat. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, führen wir Einrichtungen in den Bereichen Wohnen, Arbeiten und Beratung. Wir verstehen uns als lernende Organisation, die ihre Dienstleistungsangebote den sich verändernden Bedürfnissen ihrer NutzerInnen anpasst.

KlientInnenberatung

Beratung

Wohnen

Arbeiten

Betrieblicher Bereich

Fahrtendienst

KlientInnenberatung

Voraussetzung für die Aufnahme in eine unserer Einrichtungen ist die Übernahme der Tageskostensätze durch die Behindertenhilfe. Diesbezüglich wenden Sie sich bitte an den Fonds Soziales Wien (FSW), Referat Behindertenhilfe, 1030 Wien, Guglgasse 7-9, Tel. 4000 66620. InteressentInnen aus den Bundesländern müssen bei der jeweiligen Landesregierung eine Bewilligung einholen. Wir laden Sie gerne zu einem Gespräch mit einem Mitglied unseres pädagogisch-psychologisch geschulten Teams ein und erörtern mit Ihnen unsere Angebote.

mehr...

Beratung

Frühberatung

In unserer Frühberatung bieten wir mobile Frühförderung und Betreuung für Kinder mit Sinnes- und Mehrfachbehinderungen an. Ziel ist es, Eltern in pädagogischen, psychologischen, rechtlichen und finanziellen Fragen zu beraten. Weiters werden Kontakte zwischen betroffenen Eltern ermöglicht und es gibt das Angebot, eine Frühdiagnostik in Bezug auf die Entwicklung des Kindes zu erstellen.

Beratungstelle für taubblinde und hörsehbehinderte Menschen

Unsere Beratungsstelle für Menschen mit Sinnesbehinderungen ist einzigartig in Österreich und bietet insbesondere Menschen mit doppelter Sinnesbehinderung eine zentrale Informations- und Anlaufstelle.

Wohnen

Wir stellen Wohngemeinschaften mit angeschlossenen Einzel- bzw. Trainingswohnungen für rund 188 Menschen mit Behinderungen bereit und bieten derzeit für 162 Personen Wohnbetreuung im Rahmen des Teilbetreuten Wohnens an.

In unseren Wohngemeinschaften stehen den BewohnerInnen Einzelzimmer zur Verfügung. Das Leben in der Gemeinschaft unter Berücksichtigung der jeweiligen individuellen Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt der Betreuung. Auf Wunsch der BewohnerInnen ist es auch möglich, zu zweit eine Garconniere zu bewohnen.

Die Lage der Wohnungen innerhalb der Stadt wurden und werden so gewählt, dass eine gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln gegeben ist. Die Infrastruktur der Wohnregion erlaubt die regionale Nutzung von Geschäften und Freizeiteinrichtungen.

Wir gehen von einer lebenslangen persönlichen Entwicklungsmöglichkeit des Menschen aus und unterstützen unsere KlientInnen bei der Erreichung größtmöglicher Selbstständigkeit.

Ist die intensive Betreuung in einer Wohngemeinschaft für jemanden nicht mehr nötig, kann ein Wechsel auf einen Teilbetreuten Wohnplatz und damit in eine mobil betreute Kleinwohnung erfolgen.

Arbeiten

Wir führen Werkstätten und beschäftigen rund 315 Menschen mit Behinderungen in Form der Tagesstruktur.

Wir betrachten unsere Werkstätten als pädagogische Einrichtungen. Demzufolge sehen wir unseren Betreuungsauftrag im Schaffen und Anbieten von individuellen Arbeitsplätzen, um den KlientInnen ihren Möglichkeiten und Fähigkeiten entsprechend Persönlichkeitsentwicklung und Bildung zu ermöglichen. Wir stellen somit den Begriff "Arbeit zur Persönlichkeitsentwicklung" gleichberechtigt neben den traditionellen Arbeitsbegriff "Arbeit im Sinne von produktiv sein".

Für die KlientInnen geht es in den Werkstätten um sinnerfüllte Tätigkeiten, die das Lernen in allen Formen bis hin zu arbeitsorientierten Tätigkeiten meint. Das Angebot des Lernens in allen Formen ist die Grundlage der gesamten Tätigkeitspalette in der Tagesstruktur der Werkstätten und reicht von allerkleinsten Lern- und Entwicklungsschritten bis hin zur Durchführung von Projekten oder Fertigung von Produkten.

Um den individuellen Ansprüchen der KlientInnen gerecht zu werden und um entsprechende Arbeitsplätze und sinnvolle Tätigkeiten anbieten zu können, werden in den Werkstätten die Bereiche "Intensiv/Kreativ" und "Leistung" angeboten.

Die Arbeits- und Betreuungsangebote im "Intensiv/Kreativ - Bereich" sind für Menschen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf geeignet. Im Zentrum steht dabei die pädagogische Förderarbeit auf kognitiver, sozialer, emotionaler und handwerklicher Ebene.

Im "Leistungsbereich" stehen die Arbeits- und Betreuungsangebote im Zusammenhang mit Tätigkeiten, die an eine reale Erwerbsarbeit angepasst sind. Die Arbeitsgebiete reichen dabei vom handwerklichen Produktionsbereich über Objektinstandhaltungen bis hin zu Dienstleistungsangeboten und Wissensvermittlung.

Der Austausch zwischen dem "Intensiv/Kreativ - Bereich und dem Leistungsbereich" steht bei uns an erster Stelle. Das gemeinsame Arbeiten ist für uns selbstverständlich und die Zusammenarbeit und Vernetzung steht im Hinblick auf die im Alltag gelebte und dadurch lern- und wahrnehmbare Integration im Vordergrund.

Betrieblicher Bereich

Zu den betrieblichen Bereichen des ÖHTB (seit 1.1.2000 ausgegliedert in die Fachwerk GmbH) gehört die Korbflechterei.

Hier wird vom einfachen Brotkorb über Wäschetruhen bis zu Garderobewänden eine große Auswahl an Produkten hergestellt, die auf Wunsch auch maßgefertigt werden können. Eine Rarität wird ebenfalls angeboten: "Wiener Geflecht" - bei Sesseln und Bänken wird fachkundig restauriert.

mehr...

Fahrtendienst

Mit der Umwandlung des eigenen Fahrtendienstes in eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung haben wir einen weiteren Schritt zur Dezentralisierung eingeleitet. Mit Bussen und Spezialfahrzeugen befördern wir Menschen mit Behinderungen vom Wohnort zum Arbeitsplatz und zurück und stehen mobilitätsbehinderten Personen als Freizeitfahrtendienst zur Verfügung.

mehr...

Artikelaktionen
abgelegt unter:
SINNvolle Taten

SINNvolle Taten 2015

WAS koennen Sie tun?

Ziel ist es, durch SINNvolles Engagement Menschen mit und ohne Behinderung zusammen zu bringen. Eine SINNvolle Tat kann alles sein, was dazu beitraegt, das Leben derer, die sich engagieren, ebenso wie das derjenigen, die Unterstuetzung erfahren, zu bereichern.

Eine SINNvolle Tat ist:

Erfahren Sie mehr...

Facebook Like Box