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Das Wunder Braille.

 

Wer schon einmal beobachten durfte, wie sehbehinderte Menschen lesen, wird es wohl nie mehr vergessen. Unglaublich flink und zielstrebig gleiten die Finger über das geprägte Papier. Was für Außenstehende nichts als eine wahllose Ansammlung von Punkten ist, eröffnet seh- und mehrfachbehinderten Menschen eine neue Welt. Braille ist wahrlich ein Wunder. Und es liegt an uns, möglichst viele Betroffene an diesem Wunder teilhaben zu lassen.
 

Die Brailleschrift – eine unglaubliche Geschichte.

Eine Geschichte, die ich immer wieder gerne erzähle, ist die von Louis Braille, dem Erfinder der Brailleschrift“, sagt Elke Faschitz. Sie könnte eigentlich aus der Feder von Hollywood-Autoren stammen: Louis Braille, geboren 1809, erblindete im zarten Alter von fünf Jahren bei einem tragischen Unfall. Er ließ sich jedoch nicht beirren. Der kleine Knirps machte es sich zur Aufgabe, eine Schrift für blinde Menschen zu entwickeln. Und er schaffte es, allen Widrigkeiten zum Trotz.

 

Wie Louis Braille, ließ auch Maria sich nicht unterkriegen. „Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen sind zwei Eigenschaften, die uns bei der Arbeit mit seh- und mehrfachbehinderten Menschen immer wieder auffallen“, weiß Braille-Spezialistin Faschitz zu berichten. Sie wollen die Verbindung zur Gesellschaft auf keinen Fall verlieren, sie wollen wissen, was passiert, wollen teilhaben am Leben. „Ein neuer Brailledrucker, würde genau darum für viele Menschen die Welt bedeuten.

Louis Braille und die von ihm entwickelte Brailleschrift.

 

Maria möchte wieder lesen.

Maria ist eine der vielen Klientinnen des ÖHTB, deren Sehkraft erst im Laufe ihres Lebens schwächer wurde. Noch vor gar nicht allzu langer Zeit las sie morgens die Zeitung und abends einen spannenden Krimi. Als das schließlich nicht mehr möglich war, stand Maria vor einer Entscheidung. Würde sie ihr Schicksal akzeptieren, oder als erwachsene Frau noch einmal Lesen lernen?

Mit der Hilfe des ÖHTB wurde es möglich!

Lesen heißt teilhaben an der Welt. Deshalb war ein Leben ohne Lesen für Maria einfach nicht vorstellbar. Mit tatkräftiger Unterstützung von Elke Faschitz, einer Braille-Spezialistin des ÖHTB, erlernte Maria das Lesen ein zweites Mal. Und das in Rekordzeit. Maria konnte so an den wichtigsten Entwicklungen in und außerhalb des ÖHTB teilhaben. Doch jetzt ist der Braille-Drucker defekt.

Auch Sie können sich ein Leben ohne Lesen nicht vorstellen? Bitte spenden Sie für Menschen wie Maria!
 

Können Sie uns helfen, diesen Brailledrucker zu finanzieren?

Der Brailledrucker TopSpot der Firma ViewPlus sieht vielleicht aus wie ein ganz normaler Drucker, doch er kann viel mehr. Der Einkaufspreis samt Zubehör beträgt jedoch über 11.000 Euro – eine Summe die wir ohne Ihre Hilfe einfach nicht aufbringen können. Die Anschaffung dieses Modells würde unseren Klienten sehr viel bedeuten und das Zusammenleben an vielen Stellen einfacher machen.

Das und mehr würde ein neuer Brailledrucker möglich machen:

  • Verbreitung von internen Informationen zu Veranstaltungen des ÖHTB.
  • Braille-Service für Betroffene über die Blindenpost in ganz Österreich.
  • In Corona-Zeiten: Informationen für Menschen, die kaum sehen können und sich mit Informationen in Brailleschrift endlich wieder sicher fühlen könnten.

Egal ob Sie 25, 50 oder sogar 100 Euro entbehren können, jeder Beitrag hilft. Danke!
 


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Impressum:

ÖHTB
Österreichische Hilfswerk für Taubblinde und hochgradig Hör- und Sehbehinderte

Zentrale Geschäftsstelle
Humboldtplatz 6,
1100 Wien, Österreich

https://oehtb.at/

ÖHTB News 8/21
ZVR 399183597
ÖHTB-Hotline: 01/9610220



 


Fotos: Pixabay/Myriams-Fotos, ÖHTB, ViewPlus;
Sollten mehr Spenden – als für dieses Projekt benötigt werden – eingehen,
kommen diese anderen Projekten des ÖHTB zugute.
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